Stadt Asperg

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Bericht aus der Sitzung des Gemeinderates am 23.10.2018

Festprogramm für das Jubiläumsjahr 1200 Jahre Asperg vorgestellt

Die Stadt Asperg feiert im Jahr 2019 das 1.200jährige Jubiläum ihrer erstmaligen urkundlichen Erwähnung im Jahr 819.

Hierfür hat die Stadtverwaltung in den vergangenen Monaten mit zahlreichen Vereinen, Organisationen, Kulturschaffenden und vielen weiteren Unterstützern ein umfangreiches Festprogramm zusammengestellt und auf den Weg gebracht.

Folgende Veranstaltungen sind im Festprogramm 2019 vorgesehen, welchen der Gemeinderat in seiner Sitzung bei einer Gegenstimme zustimmte:

Das Festjahr startet am 12. Januar 2019 mit einem Festakt in der Stadthalle. Neben Festreden und einem Festbeitrag werden auch restaurierte Pergament- und Papierurkunden aus dem Archiv der Stadt sowie eine Faksimilie-Ausgabe der Originalurkunde aus dem Jahr 819 ausgestellt. Bereits seit Anfang diesen Jahres ist eine Medienfirma damit beauftragt, einen Image-Film über die Stadt Asperg zu erstellen, welcher beim Festakt auch erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden soll.

Zur Erinnerung daran, dass die Stadt Asperg auf dem Hohenasperg gegründet wurde, wird ein Gedenkstein mit Inschriften zu den Jahren 819, 1535 (die kleine Siedlung wird an den Fuß des Berges und heutigen Standort verlegt) und 2019 von einem Steinmetz hergestellt und auf dem Hohenasperg errichtet. Die feierliche Einweihung des Gedenksteins ist abhängig von den Wetterbedingungen im Zeitrahmen Ende Februar bis Mitte März geplant.

Am 16. März findet im Keltensaal die Vernissage zur Ausstellung der Geschichte der Stadt und dem Leben der Bevölkerung in den vergangenen Jahrhunderten statt. Die Ausstellung wird bestückt aus Beständen des Stadtarchivs sowie aus Bildmaterialen und Memorabilien aus dem persönlichen Umfeld der Bürgerschaft.

Am 19. Mai 2019 wird ein Kinderfest mit Beteiligung von Vereinen und Organisationen aus Asperg in der Stadthalle und am Bürgergarten stattfinden. Neben einem umfangreichen Aktionsprogramm, welches die Vereine, die Stadtbücherei und das Jugendhaus anbieten, werden die Ulmer Klötzlesbauer mit einem großen Sortiment LEGO dabei sein und neben freiem Basteln zusammen mit den Kindern den Hohenasperg mit Festung sowie ein großes Asperger Wappen aus LEGO-Steinen anfertigen.

Großes Ziel von Gemeinderat und Stadtverwaltung war die Einbindung des Hohenaspergs in die Feierlichkeiten. Nach zahlreichen Gesprächen mit dem Amt Vermögen und Bau, der Justizvollzugsanstalt und der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes ist es möglich, zwei Kulturreihen auf dem Hohenasperg stattfinden zu lassen.

Vom 29. Mai bis 2. Juni 2019 werden unter Mitwirkung örtlicher Vereine und Theater sowie der Theaterbande der städtischen Kinder- und Jugendarbeit die Kulturtage Hohenasperg stattfinden. Geplant sind Musikdarbietungen, unter anderem der Stadtkapelle, sowie Theateraufführungen.

Im September 2019 (nach den Sommerferien) wird das Theater Lindenhof an zehn Auftrittsterminen ein eigens für das Jubiläumsjahr geschriebenes Theaterstück zur Geschichte der Stadt Asperg und des Hohenaspergs aufführen. Die Termine werden derzeit noch koordiniert und rechtzeitig in den Asperger Nachrichten, der Tagespresse, auf der städtischen Homepage sowie der eigens gestalteten Jubiläumshomepage bekannt gegeben.

Anstatt des jährlich stattfindenden zweitägigen Stadtfestes wird es vom 19. bis zum 21. Juli ein dreitägiges Jubiläumsfest geben. Das Jubiläumswochenende beginnt mit einem großen Platzkonzert der Stadtkapelle am Freitagabend auf dem Marktplatz. Am Samstag und Sonntag wird es zu den Angeboten der örtlichen Vereine erstmalig auch einen Historischen Markt, einen Vergnügungspark sowie weitere Aktions- und Gastronomieangebote geben. Hinzu kommen kulturelle Darbietungen. Auf dem Kirchplatz wird eine zweite Bühne aufgestellt. Das Festgelände erstreckt sich über Teile der Königstraße, die für diesen Anlass zwischen Lehenstraße und Kreuzung Neue Mitte gesperrt wird, den Marktplatz und die Schulstraße bis zum Kirchplatz vor der Michaelskirche.

Vom 16. bis zum 18. August 2019 wird die Keltenzeit mit einer dreitägigen authentischen Nachstellung historischen Lagerlebens und vorführender alter Handwerkskunst am Kleinaspergle für Besucher wieder lebendig.

Die Pflanzung eines Jubiläumsbaumes sowie ein Grillfest am Bürgergarten finden am 13. Oktober 2019 unter Mitwirkung des Obst- und Gartenbauvereins und der Bürgerinitiative Alte Sportplätze statt. Neben der Pflanzung einer Espe werden Kinderprogrammpunkte stattfinden.

Unter Mitwirkung vieler Organisationen (Schulen, Kindertageseinrichtungen, Feuerwehr, Kirchengemeinden, Justizvollzugsanstalt und Künstler) findet eine Kunstaktion statt, bei der dreißig Esel in Originalgröße bemalt und kunstvoll verziert im Stadtgebiet aufgestellt werden. Damit wird Bezug genommen auf den Spitznamen der Asperger. Auch in der Partnerstadt Lure werden zwei Esel gestaltet, die im Stadtgebiet ausgestellt werden. Am Ende der Kunstaktion, die auf nächstes Jahr begrenzt ist, werden die meisten Esel-Figuren zum Verkauf angeboten, der Erlös aus dem Verkauf wird an die Tierschutzorganisation „Esel in Not“ gespendet. Somit kommt der Erlös wieder den Tieren zugute, die die Asperger Sage begründen. Wetterbedingt werden die Kunstfiguren ab März an ihre Standorte verbracht.

Das Jahr hindurch werden Ausstellungen, Vorträge, Lesungen und Workshops sowie Tagesreisen zum Keltenmuseum in Hochdorf und zur Heuneburg angeboten. Die Asperger Stadtführer haben eigens für das Jubiläumsjahr Sonderführungen im Stadtgebiet und auf dem Hohenasperg ausgearbeitet.

Neben Werbe- und Programmbroschüren werden limitierte Merchandisingprodukte mit dem Logo des Jubiläumsjahres zum Verkauf angeboten. Hierzu gehört auch der Druck einer individuell gestalteten Briefmarke.

Von Asperger Historikern wird zurzeit ein Heimatbuch verfasst, welches im Jubiläumsjahr ebenfalls zum Kauf angeboten wird. Inhaltlich wird Asperg und sein Umland, die Zeit auf und am Fuße des Berges, Flurnamen, Gipsabbau, Asperg als Industriestandort sowie politische und wirtschaftliche Aspekte beschrieben.

Die Kosten für die Jubiläumsfeierlichkeiten belaufen sich auf rund 660.000 €.

Demgegenüber stehen Einnahme durch Verkaufserlöse, Werbung, Sponsoring und Standgebühren. Hinzu kommen beantragte Fördermittel der Landesstiftung Baden-Württemberg. Insgesamt rechnen Gemeinderat und Stadtverwaltung mit Einnahmen in Höhe von 322.000 €, wobei ein Großteil in Höhe von 140.000 € auf die Fördermittel der Landesstiftung für die Kulturtage auf dem Hohenasperg mit dem Theater Lindenhof zurückzuführen ist.

Es verbleiben folglich nichtgedeckte Ausgaben in Höhe von derzeit rund 338.000 €.

Bauhofbericht 2017 vorgestellt

Durch den Leiter des städtischen Bauhofes, Herrn Peter Geiger, wurde in der Sitzung des Gemeinderates der Bauhofbericht für das Jahr 2017 vorgestellt.

Der Bauhof wird als Regiebetrieb geführt und ist damit eine rechtliche unselbstständige Verwaltungseinheit und somit ein Teil der Verwaltung. Daher unterliegt er auch dem kommunalen Haushalts-, Rechnungs- und Prüfungswesen.

Der Bauhof besteht aus zwei Teilbereichen, dem eigentlichen Bauhof und der Stadtgärtnerei.

Zu den Aufgaben des Bauhofes gehören im Wesentlichen allgemeine Tätigkeiten wie Transportarbeiten und Aufräumarbeiten, Arbeiten und Reparaturen in den städtischen Gebäuden und Einrichtungen, die Unterhaltung der Verkehrsflächen, die Straßenunterhaltung, die Unterhaltung der Spielplätze sowie der Winterdienst.

Zu den Aufgaben der Gärtnerei gehören die Pflege der Baumbestände, der Grünanlagen, des Friedhofes und die Straßenreinigung.

Organisiert sind beide Einheiten des Bauhofes in kleinen Arbeitsgruppen, die eine möglichst hohe Qualität und Effizienz der Arbeit garantieren. Die Arbeitsabwicklung und Erledigung der verschiedensten Aufträge erfolgt über ein Online-Modul des städtischen Bauhofprogramms.

Derzeit verfügen der Bauhof und die Stadtgärtnerei über 18 Beschäftigte.

2017 lag der Verrechnungssatz einer Bauhofstunde bei 53,30 €, welcher den verschiedenen städtischen Einrichtungen entsprechend der aufgebrachten Leistungen zugerechnet wird.

2017 hat jeder Mitarbeiter des städtischen Bauhofes im Schnitt 1.465 Stunden gearbeitet. Insgesamt 15 Fahrzeuge stehen dem Bauhof zur Verfügung.

Im zurückliegenden Jahr wurden unter anderem die folgenden größeren Projekte vom Bauhof umgesetzt:

  • Umbau des Wasserspiels im Bürgergarten,
  • Einbau neuer Spielgeräte auf den Spielplätzen Hutwiesen und im Max-Ernst-Weg,
  • Anlegen verschiedener Blumenwiesen im Stadtgebiet,
  • Teilerneuerung der Treppenanlage auf dem Friedhof sowie
  • umfangreiche Baumpflegearbeiten im Stadtgebiet.

Hinzu kommen sämtliche kleineren Projekte sowie die täglich anfallenden Pflichtaufgaben des Bauhofs.

Finanzzwischenbericht 2018 vorgestellt

Positive Zahlen konnte die Stadtkämmerei beim Finanzzwischenbericht für das Jahr 2018 mitteilen.

Auf der Einnahmenseite des Verwaltungshaushaltes 2018 werden gegenüber dem Planansatz bei der Einkommensteuer Mindereinnahmen von ca. 120.000 € und bei der Umsatzsteuer von ca. 30.000 € erwartet. Die Mieteinnahmen werden ebenfalls um ca. 100.000 € niedriger sein als geplant.

Demgegenüber stehen aber Mehreinnahmen bei den Schlüsselzuweisungen in Höhe von ca. 150.000 €.

Die Einnahmen bei der Grundsteuer, der Gewerbesteuer den anderen Steuern und dem Familienleistungsausgleich erfolgen hingegen planmäßig. Bei der Konzessionsabgabe der Stadtwerke Asperg ist eine Mehreinnahme von ca. 27.000 € zu vermelden.

Die laufenden Zuweisungen und Zuschüsse sowie die Gebühreneinnahmen erfolgen ebenfalls planmäßig. Bei den Benutzungsgebühren des Freibades wird der Planansatz von 320.000 € um ca. 80.000 € überschritten. Bei den Landeszuschüssen im Bereich Kleinkindbetreuung sind Mehreinnahmen von ca. 170.000 € zu erwarten.

Auf der Ausgabenseite des Verwaltungshaushaltes werden geringere Personalausgaben und etwas niedrigere Zinsausgaben erwartet. Die abzuführenden Umlagen (FAG-Umlage, Kreisumlage und Gewerbesteuerumlage) entsprechen wiederum dem Planansatz. Die Bewirtschaftungskosten und Geschäftsausgaben werden ebenfalls plangemäß abgerufen.

Der Verwaltungshaushalt erwirtschaftet voraussichtlich eine Zuführungsrate an den Vermögenshaushalt von 2,8 Mio. €. Dies entspricht einer Erhöhung um ca. 400.000 € gegenüber dem Planansatz von 2,4 Mio. €.

Im Vermögenshaushalt wurden Grundstückserlöse von 810.000 € veranschlagt. Gleichzeitig wurde ein Haushaltseinnahmerest in Höhe von 798.000 € gebildet. Kassenmäßig wurden bisher 1.268.815 € eingenommen, die bis zum Jahresende voraussichtlich auf 2.078.000 € ansteigen werden. Somit liegen die Grundstückserlöse um 470.000 € über dem Planansatz und dem gebildeten Einnahmerest.

Aufgrund der höheren Zuführung vom Verwaltungshaushalt und der erwarteten Mehreinnahmen bei den Grundstückserlösen wird die geplante Zuführung an die allgemeine Rücklage um ca. 750.000 € höher ausfallen und beträgt voraussichtlich 1,7 Mio. €. Der Planansatz betrug noch 950.000 €.

Da im Jahr 2018 keine Kreditaufnahme getätigt wird und gleichzeitig ca. 757.000 € an Darlehen getilgt werden, beträgt der Schuldenstand am 31.12.2018 voraussichtlich 11.854.589 €. Davon entfallen ca. 3.838.374 € auf die Städtische GmbH.

Die Pro-Kopf-Verschuldung in Asperg beträgt bei 13.552 (Stand 30.06.2017) Einwohnern 874,75 €.

Ohne die Darlehen der Städtischen Bau- und Verwaltungs GmbH belaufen sich die Darlehensschulden der Stadt auf insgesamt 8.016.215 €. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 591,52 €.

Bei diesem Ausblick für das Haushaltsjahr 2018 handelt es sich um eine Momentaufnahme Stand Mitte Oktober 2018. Insbesondere die Entwicklung der Gewerbesteuer bis zum Jahresende muss jedoch abgewartet werden, so das Fazit der Stadtkämmerei.

Gemeinderat legt Wasserzins und Grundgebühr für das Jahr 2019 fest

Einstimmig legte der Gemeinderat auch den Wasserzins und die Grundgebühren für die Wasserzähler für das Jahr 2019 fest.

Gemäß der Gebührenkalkulation kann der einheitliche Wasserzins trotz steigender Bezugskosten weiterhin netto 1,75 €/m³ betragen. Auch die monatlichen Grundgebühren bleiben unverändert.

Gemeinderat stimmt Anschaffung von zusätzlichem Fahrzeug für die Stadtverwaltung zu

Momentan stehen der Stadtverwaltung und ihren Mitarbeitern zwei Fahrzeuge zu Verfügung, wobei eines der Fahrzeuge ganztägig vom städtischen Vollzugsdienst und das zweite Fahrzeug vormittags von den Amtsboten genutzt wird.

Aufgrund der dadurch sehr eingeschränkten Nutzungsmöglichkeit für die restlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen soll daher ein weiteres Fahrzeug besorgt werden. Seither bedarf die Fahrzeugnutzung einen enormen organisatorischen Aufwand bzw. mussten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sehr häufig auf Privatfahrzeuge zurückgreifen, um Termine außerhalb des Rathauses wahrnehmen zu können.

Das hauptsächlich durch den Vollzugsdienst genutzte Fahrzeug soll darüber hinaus aufgrund seines Alters (Erstzulassung 2001) und seines schlechten Zustandes ersetzt werden.

Einstimmig vertrat der Gemeinderat die Auffassung, dass das alte Fahrzeug für den städtischen Vollzugsdienst ersetzt und ein weiteres Fahrzeug für die Stadtverwaltung angeschafft werden sollte.

Anders als von der Stadtverwaltung vorgeschlagen, soll aber nur eines der beiden Fahrzeuge ein Elektrofahrzeug sein. Mehrheitlich entschied sich der Gemeinderat für die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs und eines Fahrzeug mit konventionellem Antrieb.

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