Stadt Asperg

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Städtische Seniorenweihnachtsfeier fand großen Anklang

Auch dieses Jahr fanden wieder viele Mitbürgerinnen und Mitbürger den Weg in die Stadthalle, wo am 4. Dezember die städtische Seniorenweihnachtsfeier stattfand. Dort wurden sie von Bürgermeister Christian Eiberger und Thomas Zacholowsky, dem 1. Vorsitzenden des Vereins der Aktiven Senioren e.V., auf das Herzlichste begrüßt.

Thomas Zacholowsky freute sich, dass auch dieses Jahr wieder viele Seniorinnen und Senioren den Weg in die mit Zweigen, Weihnachtskugeln, Weihnachtssternen und einem Weihnachtsbaum dekorierte Stadthalle fanden.

Er bedankte sich bei der zweiten Vorsitzenden des Vereins der Aktiven Senioren, Brigitte Obinger, deren „rechter Hand“ Karin Czerwinski sowie bei allen Helferinnen und Helfern des Vereins der Aktiven Senioren, die sich das ganze Jahr über viele Stunden für die Senioren engagieren und einbringen.

Begrüßung durch Thomas Zacholowsky, Vorsitzender des Vereins der Aktiven Senioren Asperg e.V.
Begrüßung durch Thomas Zacholowsky, Vorsitzender des Vereins der Aktiven Senioren Asperg e.V.
Bürgermeister Christian Eiberger freute sich sehr, dass auch dieses Jahr wieder viele Seniorinnen und Senioren den Weg in die Stadthalle fanden.
Bürgermeister Christian Eiberger freute sich sehr, dass auch dieses Jahr wieder viele Seniorinnen und Senioren den Weg in die Stadthalle fanden.

Auch Bürgermeister Christian Eiberger zeigte sich erfreut, dass der Einladung der Stadtverwaltung und des Vereins der Aktiven Senioren auch dieses Jahr wieder viele Asperger Bürgerinnen und Bürger gefolgt sind. „Die Seniorenweihnachtsfeier gehört zum festen Angebot unserer Stadt und erfreut sich sehr großer Beliebtheit – die vollen Tische belegen dies wunderbar“, so Bürgermeister Christian Eiberger.

Er erinnerte daran, wie schnell schon wieder ein Jahr vergangen sei. Sehr oft stelle man sich die Frage, wo die Zeit nur schon wieder hingegangen sei. Aber auch wenn die Zeit immer schneller vergehe, sei sie doch ein besonders wichtiges Gut, nützlich und kostbar zugleich.

Vergesse man beispielsweise jemandem zu Weihnachten ein Geschenk zu machen, könne man dies nachholen. Vergesse man jemandem aber seine Zeit zu schenken oder höre man ihm nicht zu, dann sei dies unwiederbringlich. Es gäbe gerade auch zu Weihnachten kein besseres Geschenk als sich Zeit für andere zu nehmen sowie gemeinsame Zeit, gemeinsame Stunden mit Familie, Freunden und Bekannten zu verbringen.

Er dankte Frau Obinger, Frau Czerwinski, Herrn Zacholowsky und Herrn Rauscher vom Verein der Aktiven Senioren für deren ehrenamtliches Engagement und ihren Einsatz für die Seniorinnen und Senioren. Sein Dank galt auch den vielen Helferinnen und Helfern, die den Verein das ganze Jahr bei vielen Veranstaltungen und Feiern unterstützen.

„Ich denke alle gerade Genannten schenken uns sehr viel Zeit, setzen sich für andere ein und dafür möchte ich Ihnen heute herzlich danken“, so Bürgermeister Christian Eiberger.

Nach Kaffee und Kuchen verstand es dann die Schwabenbühne, die Seniorinnen und Senioren bestens zu unterhalten.

Ein Schwank aus einem Lebensmittelgeschäft, bei dem sich zwei Kundinnen in bester schwäbischer Manier zunächst auf ganz besonders liebevolle Art und Weise beleidigten und ihre Einkäufe gegenseitig kritisierten, sich später beim Verlassen aber als beste Freundinnen zu erkennen gaben, war der Einstieg in einen bunten Reigen. Schließlich hatten Sie mir ihrem Auftreten dafür gesorgt, dass der Geschäftsinhaber sie für das Verlassen seines Geschäfts reichlich belohnt hat. Ein Grund, gleich weiter ins nächste Geschäft zu ziehen und es dort nochmals zu versuchen.

Beim zweiten Sketch drehte sich alles um die Empfindlichkeiten des sogenannten starken Geschlechts, wenn es ums Kranksein geht. Die Ankündigung einer Behandlung mit einer übergroßen Spritze sorgte für rasche Genesung und dafür, dass vom AJL-Virus, was wiederum für den Alder-Jammerlabben-Virus steht, schnell nichts mehr zu spüren war.

Unter anderem um die Kochkünste der Ehefrau ging es im dritten Sketch. Schaumwein ohne Schaum und ein Stück Fleisch, welches eine dreiviertel Stunde gebraten wurde, ließen den Ehemann zur Erkenntnis kommen, dass nicht mal seine neue Kreissäge ausreiche, um das Stück Fleisch in mundgerechte Portionen zu schneiden. Die Gedanken der treusorgenden Mutter gingen soweit, dass sie aus den Liebesbriefen der neuen Freundin des Sohnes auf deren Charaktereigenschaften versuchte zu schließen. Das Problem an der Sache war jedoch, dass sie den an ihren Sohn gerichteten Liebesbrief zunächst abschrieb und dann an den Grafologen gab. Die neue Freundin des Sohnes sollte ja nicht merken, dass der Liebesbrief entwendet wurde. Das Problem an der Sache war aber letztendlich, dass nicht die Charaktereigenschaften der potentiellen Schwiegertochter sondern die eigenen zum Vorschein kamen.

Höhepunkt des lustigen Reigens war jedoch die besondere „Behandlung“ einer Ehefrau. Anders als ursprünglich vorgesehen entfiel im Radio nämlich die Frühgymnastik und wurde eine Kochsendung kurzfristig ersetzt. Das Problem an der Sache war, dass die Frau auch weiterhin von einer Gymnstikstunde ausging, mit welcher Sie den Ischias ihres Mannes wohlwollend behandeln wollte. Auf Grundlage dieses Irrtums wurde der Ehemann dann kurzerhand auf dem Rücken und dem Bauch gesalzen und gepfeffert sowie mit Petersilie unter den Armen und einer Karotte im Mund versehen. Auch eine Art, die Schmerzen des Ehemannes zu behandeln oder vielleicht doch ein Hähnchen zuzubereiten. Die Durchsage der Moderatorin aus dem Radio, das Hähnchen jetzt in den Ofen zu schieben sorgte aber auch bei diesem Ehemann dafür, dass alle Schmerzen schnellstens wieder verschwunden waren.

Abschluss der städtischen Seniorenweihnachtsfeier bildete ein von Helga Heidelberg vorgetragenes Gedicht. Zwei von ihr angestimmte Weihnachtslieder rundeten die fröhliche Seniorenweihnachtsfeier ab.

Gemeinderat und Stadtverwaltungen wünschen allen Seniorinnen und Senioren nochmals eine besinnlich Adventszeit, frohe Weihnachten sowie ein gutes und gesundes Jahr 2019.