Keltenstadt Asperg
Das Innenministerium Baden-Württemberg hat der Stadt Asperg am 13. April 2026 das Führen der Zusatzbezeichnung „Keltenstadt“ genehmigt.
Mit der Zusatzbezeichnung stärkt das Land Baden-Württemberg die Identität und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kommunen.
Seit dem 1. Mai 2026 darf sich Asperg damit offiziell „Keltenstadt“ nennen.
Mit dieser Entscheidung wird die bedeutende keltische Vergangenheit Aspergs mit dem Fürstensitz Hohenasperg und den bedeutenden Funden in den beiden Prunkgräbern Grafenbühl und Kleinaspergle noch stärker in den Fokus gerückt und zugleich das kulturelle Profil für die Zukunft geschärft.
Mit der Ernennung zur Keltenstadt sind unter anderem thematische Veranstaltungen, Ausstellungen sowie Kooperationen mit archäologischen und kulturellen Einrichtungen geplant. Ziel ist es, sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Besucherinnen und Besucher für die keltische Geschichte zu begeistern.
Den Beschluss einen entsprechenden Antrag zum Führen des Zusatznamens zu stellen, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 30. September 2025 gefasst.