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Aktuelles aus Asperg

Gedenken an die Deportation der Sinti und Roma vor 80 Jahren

Vom 16. bis 22. Mai 1940 wurden mehrere hundert südwestdeutsche Sinti und Roma auf Anordnung von Heinrich Himmler auf der Sammelstelle Hohenasperg familienweise „rassen-hygienisch untersucht“. Die Nationalsozialisten ließen sie danach vom Asperger Bahnhof aus in die Vernichtungslager nach Polen verschleppen. Dort fielen sie in großer Zahl dem Völkermord des NS-Regimes zum Opfer.

Wie die bedrückenden historischen Bilder vom Mai 1940 zeigen, beschritten die Sinti und Roma Familien den Weg durch die Stadt zum Bahnhof am helllichten Tag und vor den Augen einiger am Straßenrand stehender Personen.

Hermann Weiss, dessen Biographie auch im Museum „Hohenasperg - Ein deutsches Gefängnis“ vorgestellt wird, beschrieb dies wie folgt: „Es hat ausgesehen wie ein Trauerzug“.

Zum 80. Jahrestag war in diesem Jahr eine Gedenkfeier in Zusammenarbeit mit dem Haus der Geschichte, dem Friedrich-List-Gymnasium und dem IB Asperg auf dem Hohenasperg geplant. Aufgrund der aktuellen Situation konnte diese Veranstaltung leider nicht stattfinden und soll voraussichtlich im nächsten Jahr nachgeholt werden.

So fand am Sonntag, dem 17. Mai 2020, nur eine Kranzniederlegung in kleinem Kreis vor der Gedenktafel am Asperger Bahnhof statt. Gemeinsam gedachten Bürgermeister Christian Eiberger sowie Ilona Lagrene und Jacques Delfeld als Vertreter des Landesverbandes der Sinti und Roma den Opfern.

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