Stadt Asperg

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Bebauungsplan „Areal Überrück“

Inkrafttreten des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Areal Überrück“ und der Satzung über örtliche Bauvorschriften für dasselbe Gebiet

Der Gemeinderat der Stadt Asperg hat am 28.09.2021 in öffentlicher Sitzung den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Areal Überrück“ nach § 10 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) i.V.m. § 4 Gemeindeordnung (GemO) und die örtlichen Bauvorschriften nach § 74 Landesbauordnung (LBO) i.V.m. § 4 GemO, als jeweils selbständige Satzung beschlossen.

Das Bebauungsplanverfahren wurde gem. § 13a BauGB „Bebauungsplan der Innenentwicklung“ ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB durchgeführt.

Maßgebend sind der zeichnerische Teil des Bebauungsplans in der Fassung vom 28.09.2021 und der Textteil des Bebauungsplans mit den örtlichen Bauvorschriften jeweils in der Fassung vom 28.09.2021. Es gilt die Begründung in der Fassung vom 28.09.2021.

Das Plangebiet wird begrenzt

  • im Norden durch die Berliner Straße, Flst. 4163
  • im Osten durch Teilflächen der Oskar-Schlemmer-Straße, Flst. 4165
  • im Süden durch die Bebauung der Flst. 4170, 4169/3, 4169/2, 4169/1, 4169, 4168 und 4167
  • im Westen durch die Möglinger Straße K1693, Flst. 3615

Der Bebauungsplan kann mit Begründung und den Anlagen zum Bebauungsplan im Rathaus in 71679 Asperg, Markplatz 1, 2. Obergeschoss, Zimmer 313 während den üblichen Dienstzeiten eingesehen werden. Jedermann kann den Bebauungsplan und seine Begründung einsehen und über ihren Inhalt Auskunft verlangen.

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB über die Fälligkeit etwaiger Entschädigungsansprüche, deren Leistung schriftlich beim Entschädigungspflichtigen zu beantragen ist, und des § 44 Abs. 4 BauGB über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird hingewiesen.

Es wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-3 des Baugesetzbuchs bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans, ein nach § 214 Abs. 2 a beachtlicher Fehler oder ein nach § 214 Abs. 3 Satz 2 beachtlicher Mangel des Abwägungsvorgangs nur beachtlich werden, wenn diese innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung von Rechtsvorschriften oder den Mangel des Abwägungsvorgangs begründen soll, ist darzulegen.

Eine etwaige Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) oder von aufgrund der GemO erlassener Verfahrensvorschriften beim Zustandekommen dieser Satzung wird nach § 4 Abs. 4 GemO unbeachtlich, wenn sie nicht schriftlich innerhalb eines Jahres seit der Bekanntmachung dieser Satzung gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden ist. Der Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, ist zu bezeichnen.

Dies gilt nicht, wenn die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind.

Abweichend hiervon kann die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschriften auch nach Ablauf der Jahresfrist von jedermann geltend gemacht werden, wenn der Bürgermeister dem Satzungsbeschluss nach § 43 GemO wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen oder wenn vor Ablauf der Jahresfrist die Rechtsaufsichtsbehörde den Satzungsbeschluss beanstandet oder ein anderer die Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften innerhalb der Jahresfrist geltend gemacht hat.

Asperg, den 14. Oktober 2021

gez.
Christian Eiberger
Bürgermeister

Lageplan

Bebauungsplans „Bahnhofstraße/Lehenstraße“

Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Bahnhofstraße/Lehenstraße“

Der Gemeinderat der Stadt Asperg hat in seiner Sitzung am 28.09.2021 den Beschluss zur Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Bahnhofstraße/Lehenstraße“ nach §12 BauGB i. V. m. § 2 Abs. 1 BauGB im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB gefasst. Der künftige räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplans ergibt sich aus dem Lageplan des Planungsbüros Projekt GmbH, Esslingen, vom 14.09.2021.

Der räumliche Geltungsbereich wird wie folgt begrenzt:

  • im Norden durch das Flurstück 2302 (Lehenstraße),
  • im Osten durch die Flurstücke 1632, 1632/1 und 1635,
  • im Süden durch das Flurstück 1653/2 (Bahnhofstraße) und
  • im Westen durch die Flurstücke 1619, 1627, 1627/1 und 1627/2.

Ziele und Zwecke der Planung:

Die Firma Bietigheimer Wohnbau GmbH ist für die innerhalb des Geltungsbereichs des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes betroffenen Flächen im Grundbuch als Eigentümer eingetragen. Sie beabsichtigt die Realisierung von Wohnbebauung in Form von drei Mehrfamilienhäuser mit 34 Wohneinheiten und vier Reihenhäuser die in massiver Bauweise ausgeführt werden sollen.

Die Gebäude werden an die vorhandene Topografie in der Höhe angepasst. So entsteht eine Höhenstaffelung, die im Norden ihren höchsten Punkt hat und nach Süden abfällt. Die Körnung und Höhenentwicklung der umliegenden Bebauung wird durch die Neubebauung aufgenommen. Die Gebäude führen die Fluchten und Strukturen der Umgebung weiter und vervollständigen so das Quartier. Alle Gebäude werden mit einem Flachdach ausgeführt und extensiv begrünt. Das Plangebiet wird in einer der Umgebung angemessenen Weise nachverdichtet und fügt sich in die städtebauliche Struktur ein.

Im nördlichen Bereich des Grundstücks befinden sich vier Reihenhäuser, die dreigeschossig ausgebildet werden. Durch die Lage am Hang ist der Garten durch das Untergeschoss ebenerdig begehbar. Pkws werden von Norden kommend im Erdgeschoss geparkt, die Garagen sind hierbei in die Gebäude integriert. Alle vier Gebäude werden von Norden über die Lehen-straße erschlossen.

Die drei Mehrfamilienhäuser liegen südlich der Reihenhäuser. Sie sind entsprechend der geringen Breite des Grundstücks von Nord nach Süd angeordnet. Alle Mehrfamilienhäuser haben drei Vollgeschosse sowie ein Staffelgeschoss. Das südliche Mehrfamilienhaus wird im Erdgeschoss durch einen Durchgang geteilt, um die fußläufige Verbindung nach Norden in das Quartier zu ermöglichen und Durchlässigkeit zu schaffen. Innerhalb des Gebiets erfolgt die Erschließung für das nördliche und mittlere Mehrfamilienhaus über einen Fußweg, der von Nord nach Süd durch das Gebiet verläuft.

Zusätzlich werden alle Mehrfamilienhäuser über die Ein- und Ausfahrt der gemeinsamen Tiefgarage erschlossen. An der Bahnhofstraße sind zusätzlich zu den Tiefgaragenstellplätzen vier oberirdische Stellplätze geplant.

In dem rechtswirksamen Flächennutzungsplan (FNP) von 2010, letzte Aktualisierung 19.03.2013, liegt das Vorhabengebiet im allgemeinen Siedlungsbereich und wird teilweise als Misch-  und Wohnbaufläche dargestellt. Der Flächennutzungsplan ist entsprechend § 13a Abs. 2 BauGB im Wege der Berichtigung anzupassen.

Der vorhabenbezogene Bebauungsplan „Areal Überrück“ wird nach § 13a BauGB im beschleunigten Verfahren ohne die Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt.

Asperg, den 14. Oktober 2021

gez.
Christian Eiberger
Bürgermeister

Lageplan

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