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Aktuelles aus Asperg

Schulleiter Thomas Fink in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

v.l.n.r.: Schuldekan Dr. Andreas Löw, Leiter des Staatlichen Schulamts Ludwigsburg Hubert Haaga, Schulleiter Thomas Fink und Bürgermeister Christian Eiberger
v.l.n.r.: Schuldekan Dr. Andreas Löw, Leiter des Staatlichen Schulamts Ludwigsburg Hubert Haaga, Schulleiter Thomas Fink und Bürgermeister Christian Eiberger

Nach 30 Jahren als Schulleiter an der Friedrich-Hölderlin-Schule wurde Thomas Fink am Mittwoch, 22.07.2020 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Coronabedingt durften nur sieben Personen an der Verabschiedung teilnehmen.

Thomas Fink könne auf ein langes und reiches Berufsleben zurückblicken, welches ihm viel Anerkennung und Achtung eingebracht hätte, so Bürgermeister Christian Eiberger. Der letzte Tag eines langen Berufslebens sei dabei meist mit Vorfreude, aber auch mit einigen Wermutstropfen verbunden. Denn niemandem falle es leicht, sich von einer Tätigkeit zu verabschieden, welche man gern und engagiert ausgeübt und einem so viele Erfolgserlebnisse gebracht habe.
Thomas Fink sei seinen Aufgaben immer mit sehr viel Engagement und Leidenschaft nachgegangen. An der Friedrich-Hölderlin-Schule hätte sein Herz gehangen, für seine Schule hätte er gelebt und sich Tag für Tag für sie eingesetzt, so Bürgermeister Christian Eiberger.
Bei den vielen Veränderungen der Schulpolitik in den vergangenen Jahren hätten Schule und die Stadt als Schulträger gemeinsam für alle Aufgaben gute Lösungen und praktikable Wege gefunden. Vor allem das pragmatisches Vorgehen von Thomas Fink, ergänzt um seinen hohen Stellenwert in der Elternschaft und im Lehrerkollegium, hätten dazu geführt, dass auch manche, vielleicht zuerst nicht nachvollziehbare Entscheidung, doch Akzeptanz fand. Beide Seiten, Schulleitung und Schulträger, hätten immer am gleichen Strang gezogen und das selbe Ziel verfolgt. „Optimale Lehr- und Lernbedingungen für die Schulgemeinschaft“, so Bürgermeister Christian Eiberger.
Die Schule sei für Thomas Fink dabei immer mehr als nur ein Ort des Lehrens und Lernens gewesen, ein Ort der Begegnung und ebenso wichtig wie die Familie.
Davon habe er sich auch von zahlreichen Schulreformen nicht abbringen lassen. Zunächst als Schulleiter einer Grund- und Hauptschule gestartet, dann die Umwandlung der Hauptschule zur Werkrealschule, aufgrund fehlender Schülerzahlen nur wenige Jahre später wiederum deren Abwicklung, bis hin zur Einführung der Ganztagsgrundschule. Immer wieder sei die Friedrich-Hölderlin-Schule vom Wandel in der Schulpolitik betroffen gewesen.
Vor allem der Verlust der Hauptschule und später auch der Werkrealschule hätte für Thomas Fink einen großen Verlust dargestellt, so Bürgermeister Christian Eiberger. Denn neben den Grundschülern seien ihm vor allem die jungen Heranwachsenden und deren Vorbereitung auf das gesellschaftliche Leben sehr am Herzen gelegen. Auch deshalb falle der Abschied allen Beteiligten nach 30 Jahren nicht leicht.

Auch Hubert Haaga, Leiter des Staatlichen Schulamts Ludwigsburg, ging auf die langjährigen Verdienste von Schulleiter Thomas Fink ein. Von seinen fast 45 Dienstjahren hätte er mit über 30 Jahren als Schulleiter der Friedrich-Hölderlin-Schule diese durch ruhige und auch unruhige Zeiten sicher und zielgerichtet geführt. Der Name Thomas Fink wäre damit unzertrennlich mit der Friedrich-Hölderlin-Schule verbunden.

1976 legte Thomas Fink die erste Dienstprüfung ab und trat seine erste Stelle an der Realschule Kornwestheim an, bevor er ein Jahr später an die Uhlandschule in Ludwigsburg wechselte, wo er 1978 auch die zweite Dienstprüfung ablegte. Bereits 1985 bewarb sich Thomas Fink dann erfolgreich auf die Stelle des Konrektors an der Georg-Hager-Schule in Mundelsheim, bevor dann 1989 die Bewerbung auf die Schulleiterstelle an der Friedrich-Hölderlin-Schule folgte. Mit Wirkung vom 01.08.1989 erfolgte schließlich die Bestellung zum Schulleiter.

Seither sei die Friedrich-Hölderlin-Schule einem steten Wandel unterworfen gewesen, so Hubert Haaga. Die Abwicklung der Werkrealschule an der Friedrich-Hölderlin-Schule vor wenigen Jahren sei dabei für Thomas Fink besonders schmerzlich gewesen. Mit Herzblut habe er sich immer für junge Menschen eingesetzt. Vielen Schülerinnen und Schülern, die an anderen Schulen keine Zukunft mehr hatten, gab er an der Friedrich-Hölderlin-Schule eine zweite Chance. Vielen Schülerinnen und Schülern habe Thomas Fink dabei mit seinem persönlichen Engagement und umfassenden Verständnis für eine unterstützende Pädagogik doch noch zu einem erfolgreichen Schulabschluss und einem guten Start nach der Schulzeit verholfen. Diesen jungen Menschen habe er wieder Selbstbewusstsein, Struktur und den Glauben an sich selbst zurückgegeben.
In seiner langjährigen Zeit als Schulleiter an der Friedrich-Hölderlin-Schule habe Thomas Fink Generationen von Schülerinnen und Schülern vieles vermittelt und sei dabei stets Mensch, Helfer und Erzieher gewesen.
„Sie können wahrlich stolz auf das blicken, was Sie erreicht haben und mit einer wirklich inneren Ruhe und Zufriedenheit den Stab übergeben“, so Hubert Haaga.

Auch Schuldekan Dr. Andreas Löw ging auf die besonders empathische Art von Thomas Fink ein. Wie kein anderer ihm bekannter Schulleiter habe er den Bildungsauftrag immer als Ganzes betrachtet und gesehen. Das Wohlergehen aller am Schulbetrieb Beteiligten sei Thomas Fink immer eine Herzensangelegenheit gewesen. Deswegen schmerze es auch besonders, dass aufgrund der Coronapandemie die Verabschiedung nur im kleinen Rahmen und unter Ausschluss zahlreicher am Schulalltag Beteiligten stattfinden müsse, ein Abschied ohne Schüler, Lehrer, Eltern und vielen anderen mehr.
Sein Arbeitsleben habe Thomas Fink dabei immer geliebt, wenngleich es manche Tage nicht immer einfach gewesen sei. Wie Bürgermeister Cristian Eiberger und Hubert Haaga, Leiter des staatlichen Schulamts Ludwigsburg, spielte er dabei auf die zahlreichen Änderungen in der Schulpolitik der vergangenen Jahre an, von welchen die Friedrich-Hölderlin-Schule immer wieder betroffen war. Basis seines Handels sei jedoch immer das tief in Thomas Fink verwurzelte christlich geprägte Menschenbild gewesen.

Auch Elternbeiratsvorsitzende Maren Winkler dankte Thomas Fink für seinen 30-jährigen unermüdlichen Einsatz für seine Friedrich-Hölderlin-Schule. Wie kein anderer habe Thomas Fink das Amt des Schulwesens mit Menschlichkeit ausgefüllt. Für alle am Schulwesen Beteiligten habe er immer ein offenes Ohr gehabt und in jedem Kind, jeder Schülerin und jedem Schüler immer nur das Gute gesehen.

Wie beliebt Thomas Fink bei seinen Schülerinnen und Schülern sowie beim Lehrerkollegium der Friedrich-Hölderlin-Schule war, wurde in einem eigens angefertigten Videogruß deutlich. Wenn die Schülerschaft und das Lehrerkollegium coronabedingt schon nicht an der Verabschiedung teilnehmen konnten, so nutzten sie doch die Möglichkeiten der Digitalisierung und verabschiedeten ihren langjährigen Schulleiter mit einer Videobotschaft.

Auch Sonja Haus, stellvertretende und vorübergehend auch kommissarische Schulleitung der Friedrich-Hölderlin-Schule, dankte Thomas Fink für seinen unermüdlichen Einsatz für die Friedrich-Hölderlin-Schule. Zur Frage, was ihr spontan einfalle, wenn Sie auf Thomas Fink angesprochen wird: dessen hohe Kunst der Diplomatie, sein Humor, die Geduld, seine ausstrahlende Ruhe, sein riesiger Schatz an Erfahrung, vor allem aber seine Herzenswärme und Menschlichkeit.

Sichtlich bewegt nahm dann auch Thomas Fink anschließend Abschied von seiner Friedrich-Hölderlin-Schule und seinem Lehrerkollegium. Eigentlich wolle er gar nicht gehen, aber so sei es jetzt nun einmal, meinte er. Sein besonderer Dank galt dabei dem Lehrerkollegium. „Schließlich könne ein Schulleiter ohne ein engagiertes Lehrerkollegium alleine nichts bewegen“, so Thomas Fink. Und an der Friedrich-Hölderlin-Schule sei Dank engagierter Lehrkräfte einiges in den vergangenen Jahren bewegt worden. Deshalb höre er auch nicht gerne auf. Dazu habe ihm sein Beruf, ja vielmehr seine Berufung zum Schulleiter zu viel Freude bereitet, auch wenn es nicht immer ganz einfach gewesen wäre. Seine größte Freude sei es dabei jedoch immer gewesen, Kinder in ihrer Entwicklung begleiten zu dürfen und ihnen einen guten Start für die weitere Schullaufbahn und ins weitere Leben mitzugeben. Sein persönlicher Dank galt auch Hubert Haaga, Leiter des staatlichen Schulamts Ludwigsburg. Nicht nur Hubert Haaga persönlich, sondern auch alle weiteren Mitarbeiter des staatlichen Schulamtes hätten immer ein offenes Ohr für die Belange der Friedrich-Hölderlin-Schule gehabt. Egal um welches Problem es auch gegangen sei, gemeinsam hätte immer eine Lösung gefunden werden können. Mit der Stadt Asperg als Schulträger hätte die Friedrich-Hölderlin-Schule dabei auch immer einen zuverlässigen Partner an der Seite gehabt, der mit großem Vertrauen, Verständnis und großer Sorgfalt auf die Belange der Schule einging. Dies zeige sich auch an der guten Ausstattung der Schule und den großen Investitionen, welche die Stadt in den vergangenen Jahren an der Friedrich-Hölderlin-Schule getätigt habe. Aufgrund all dem sei er sehr gerne 30 Jahre Schulleiter in Asperg gewesen. „Es war eine gute, eine schöne Zeit“, so Thomas Fink.

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